Produktspezifikationen
- Extrakttyp: Heißwasserextraktion aus getrockneten Fruchtkörpern
- Polysaccharidgehalt: >30%
- Wichtige Verbindungen: 8 essenzielle Aminosäuren, Kalium, Polypeptide, Beta-Glucane einschließlich 1-3 D-Beta-Glucane, Beta-Sitosterol, Erinacin und Ergosterol
- Mineralstoffe: Kalium, Zink, Eisen, Selen, Germanium
- Extraktionsverhältnis: 8:1 bis 12:1 (indikativ)
- Ausgangsmaterial: 100% Fruchtkörper, kein Myzel
- Anbaumaterial: Sägemehlmischung (Eiche, Ahorn, Birke, Pappel), biologische Weizenkleie, Rohrzucker, natürlicher Gips
- Zertifizierung: biologisch (DE-ÖKO-003)
- Qualitätskontrolle: jede Charge von der unabhängigen AGROLAB-Laborgruppe getestet
- Produktionsprozess: Mahlen, Metalldetektion, Heißwasserextraktion, Zentrifugieren, Sprühtrocknung
- Haltbarkeit: 4 Jahre bei sachgemäßer Lagerung bei Raumtemperatur, geschützt vor Licht und Feuchtigkeit
Empfohlene Dosierung
- Empfohlene Tagesdosis (Pulver): 1 Gramm pro Tag (etwa ½ Teelöffel), gemischt in Wasser, Saft, einen Smoothie oder Nahrung
- Empfohlene Tagesdosis (Kapseln): 2 Kapseln täglich, mit Wasser einzunehmen. Jede Kapsel enthält etwa 0,5 g.
Was ist Löwenmähne?
Die Löwenmähne (Hericium erinaceus), auch Igelstachelbart genannt, ist ein auffälliger Pilz mit langen, zotteligen weißen Stacheln, der natürlich an Laubbäumen in Asien, Europa und Nordamerika wächst. Er hat eine reiche Geschichte in traditionellen chinesischen und japanischen Anwendungen, die Jahrhunderte zurückreicht. In Japan nutzten buddhistische Mönche, bekannt als Yamabushi, diesen Pilz während tiefer Meditationen, weshalb er manchmal auch als „Bergpriester-Pilz” bezeichnet wird.
Die Kultivierung begann in den 1950er Jahren in Shanghai und hat sich seitdem weltweit verbreitet. Über seine traditionelle Verwendung hinaus gewinnt die Löwenmähne auch als kulinarische Zutat an Beliebtheit. Trotz seines ungewöhnlichen Aussehens gilt er als Delikatesse; sein Geschmack wird oft mit Krustentieren wie Hummer oder Krabben verglichen, mit einer dezenten Zitrusnote.
Was die Löwenmähne besonders interessant macht, ist ihre einzigartige Zusammensetzung. Der Pilz enthält von Natur aus Beta-Glucane (einschließlich 1-3 D-Beta-Glucane), Polysaccharide, Erinacine und Hericenone, zusammen mit allen acht essenziellen Aminosäuren, Phytosterolen wie Beta-Sitosterin und Ergosterin sowie Mineralstoffen wie Zink, Eisen, Selen und organischem Germanium. Die Erinacine und Hericenone sind charakteristisch für diese Art und Gegenstand laufender wissenschaftlicher Forschung.
Reiner Fruchtkörper, keine Füllstoffe
Viele Pilzprodukte auf dem Markt mischen auf Getreide gezüchtetes Myzel in ihre Pulver. Das Ergebnis? Ein Produkt mit hohem Stärke- und Getreideanteil, der den Polysaccharid-Prozentsatz künstlich aufbläht, ohne tatsächlich nennenswerte Mengen an pilzspezifischen Verbindungen zu enthalten. In den USA hat die FDA sogar Richtlinien herausgegeben, um zu verhindern, dass diese „Myzel-auf-Getreide”-Produkte als Pilze deklariert werden.
Unser Löwenmähne-Extrakt ist anders. Er wird ausschließlich aus dem Fruchtkörper hergestellt, in dem die höchste Konzentration an pilzspezifischen Verbindungen wie Erinacinen, Hericenonen und echten Beta-Glucanen zu finden ist. Das für den Anbau verwendete Material besteht aus einer Sägemehlmischung (Eiche, Ahorn, Birke, Pappel), Bio-Weizenkleie, Rohrzucker und natürlichem Gips. Die Pilze werden in ihrem natürlichen Habitat im chinesischen Hochland von erfahrenen lokalen Bauern angebaut, und die Bio-Produktion folgt den aktuellen EU-Vorschriften.
Jede Charge unterliegt strengen Qualitätskontrollen, einschließlich Tests durch die unabhängige, staatlich akkreditierte AGROLAB Laborgruppe und einer speziellen SEC-Analyse, die eigens für Pilze in einer GMP-Pharma-Umgebung entwickelt wurde. Von jeder Charge werden Rückstandsproben entnommen, was eine lückenlose Rückverfolgbarkeit von der Ernte bis zum fertigen Produkt gewährleistet.
Traditionelle Verwendung und Kombinationen
Die Löwenmähne nimmt seit Jahrhunderten einen festen Platz in traditionellen asiatischen Anwendungen ein, sowohl als kulinarische Delikatesse als auch im traditionellen Kontext. Die charakteristische Verbindung Erinacin ist Gegenstand laufender wissenschaftlicher Forschung zur Zusammensetzung und den Eigenschaften dieses Pilzes.
Beliebte traditionelle Kombinationen sind die Paarung von Löwenmähne mit Reishi, mit Cordyceps oder mit Shiitake, Paarungen, die seit Langem Teil der traditionellen Verwendung sind. Mehr entdecken? Zur vollständigen Vitalpilze-Kollektion.